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Klinik und Ambulanz
Sie erlauben es uns, eine ständig wachsende Zahl von Patienten komplementär-medizinisch
akut und langfristig zu versorgen: Inzwischen täglich 100 Patienten ambulant
und 30 Patienten stationär. Wir betreuen außerdem Schwangere und
Entbindungen — vorzugsweise in den Dörfern.
Seit 1998 operiert ein Team des Krankenhauses Stenum und inzwischen
auch der Neuruppiner Klinik regelmäßig Kinder mit Polio,
Klumpfüssen und anderen Schäden des Bewegungsapparates.
Unsere Krankengymnasten, eine Gipsschule und eine Werkstatt für
orthopädie-technische Hilfsmittel ermöglichen uns die
Nachbehandlung und ganzjährige Versorgung dieser Patienten.
Die Arbeit in den Dörfern
Wir führen Präventionsmaßnahmen in den Dörfern durch,
z.B. das Reinigen von Trinkwasserbrunnen und Schutzimpfungen, wo dies ausdrücklich gewünscht
wird.
Wir leisten Beistand in akuten Notfällen und diverse Hilfe in allen Lebensbereichen.
Unsere Kinder
Um kinderreiche, verarmte Familien oder elternlose Kinder zu unterstützen,
nehmen wir sie in unsere Großfamilie auf, unterrichten sie und bilden
sie in qualifizierten Berufen aus. Das erste Kinderhaus unseres geplanten Kinderdorfes
ist gerade fertiggestellt — weitere sind im Bau. Das Dorf kann einmal
bis zu 60 Kinder aufzunehmen.
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Ausbildung:
Unsere Ausbildung ist von der WHO anerkannt; wir bilden junge Inder
innerhalb von 3 Jahren in TCM und Dorfgesundheitspflege aus. Die Schüler leben
und arbeiten mit uns im Projekt, und viele bleiben, um unserer Idee weiter
zu dienen. Zudem bilden wir unsere Kinder und Mitarbeiter in anderen hier
praktizierten Disziplinen aus, wie Orthopädietechnik, Physiotherapie,
Geburtshilfe und Krankenpflege.
Außerdem möchten wir Schul- und Ausbildung für Erwachsene,
insbesondere Frauen, anbieten.
Informationsarbeit:
Wir arbeiten eng mit einer Theatergruppe zusammen, die für uns in den
Dörfern hervorragende informative und sehr erheiternde Stücke aufführt,
die den leseunkundigen Dorfbewohnern Gesundheitsthemen und gesellschaftliche
Missstände verständlich machen und Lösungen vorschlagen.
Selbstversorgung:
Wir versuchen, zunehmend autark zu werden.
Das geschieht bisher in Form von Bewässerungsbrunnen, Obst- und Gemüseanbau, Heilpflanzenanbau und
deren Vertrieb.

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Pläne für die Zukunft:
Unsere ausgebildeten Mitarbeiter sollen in der Umgebung weitere Projekte dieser
Art aufbauen und leiten, so dass ein Netzwerk aus gegenseitiger, breitgefächerter
Unterstützung entsteht.
Wir freuen uns, dass die Dorfbewohner ihre Kultur mit uns teilen: Sie
inszenieren, singen, tanzen und pflegen ihre Rituale in Asha Vihar.
JOHAR-GESELLSCHAFT
(früher PEACE BIRD–Gesellschaft):
ist eine gemeinnützige Gesellschaft für ganzheitliche medizinische
Versorgung, Rehabilitation, Fürsorge und Entwicklungshilfe. Alle Mitglieder
arbeiten ehrenamtlich. Es gibt nahezu keine Lohn- und Verwaltungskosten. Sämtliche
Spenden laufen direkt und übersichtlich in die unbürokratische Hilfe
in Asha Vihar.
„Johar” ist der Willkommensgruß der Ureinwohner. Dieser
Name soll unseren Respekt und unsere Liebe für dieses Volk ausdrücken.
Das war auch der entscheidende Grund für die Umbenennung der Peace Bird–
in die JOHAR–Gesellschaft bzw. das JOHAR–HOSPITAL.
Unsere Gesellschaft ist weder konfessionell noch politisch gebunden.
Wir sind eine non-profit Gesellschaft.
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